15.05.17 14:49

"Neue Seidenstraße": Kooperation mit China nicht um jeden Preis

Chinesisches Investitions-Projekt muss Bedingungen erfüllen

"Das als 'Neue Seidenstraße' betitelte chinesische Investitions-Projekt bietet große Chancen für eine engere Zusammenarbeit zwischen Europa und Asien und für die Entwicklung der beiden Kontinente. Die Bedingungen müssen aber stimmen: Transparenz, Nachhaltigkeit und Ausschreibungen der Projekte nach internationalen Regeln müssen Kern der Kooperation bilden", erklärt Jo LEINEN, Vorsitzender der China-Delegation im Europäischen Parlament, anlässlich des heute in Peking zu Ende gehenden Forums zur Neuen Seidenstraße.

"Die Neue Seidenstraße darf nicht zur Einbahnstraße werden. Eine vertiefte Partnerschaft mit China darf es nur unter Gleichberechtigten und mit fairen Wettbewerbsbedingungen geben", so Jo LEINEN.

"China hat in den letzten Jahren in vielen Ländern der EU erhebliche Investitionen und Firmenübernahmen durchgeführt. Im Gegensatz dazu bleibt der chinesische Markt für europäische Firmen in vielen Sektoren noch verschlossen. Europa muss bei seinen Investitions- und Handelsgesprächen mit China auf den Grundsatz der Gegenseitigkeit drängen, damit dieses Ungleichgewicht behoben werden kann", so Jo LEINEN abschließend.




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