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09.09.14 17:48

Beratungen zur Frankreichstrategie

Auf der Dialogplattform zur Frankreichstrategie haben gestern in der Europäischen Akademie Otzenhausen über 200 Vertreter aus Politik und Verwaltung darüber beraten, wie das Saarland noch mehr das Tor zu Frankreich werden kann. Die rege Teilnahme von Akteuren aus Deutschland und Frankreich zeigt, dass der politische Wille zur Vertiefung der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf beiden Seiten der Grenze vorhanden ist. Konkrete Anregungen zur Umsetzung und strategische Hinweise sollen in die weitere Entwicklung der Strategie einfließen. Besonders die Verbesserung der Sprachkompetenz soll im Vordergrund stehen. Die Mehrsprachigkeit und die Nähe zu Frankreich könnten dem Saarland im europäischen und internationalen Kontext ein Alleinstellungsmerkmal verleihen und den Standort Saarland sowie die Chancen der Menschen in der Region stärken.

Vor kurzem hat das Departement Moselle als Gegenstück zur saarländischen Frankreichstrategie eine Deutschlandstrategie entwickelt. Wie im Saarland sollen Kinder ab drei Jahren in allen Vorschulen Deutsch lernen. Deutschlehrer sollen eingestellt werden. Für Erwachsene ist ein Zentrum in Forbach geplant. Dort sollen sich Berufstätige über das Arbeitsleben, den Grenzverkehr, aber auch über Ausflugsziele in Deutschland informieren können.