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04.09.14 17:49

Klima-Portfolio muss eigenständig bleiben

Die neue Legislaturperiode wird entscheidend für den Fortschritt der Europäischen Klima-Agenda sein. Hinsichtlich der Pläne von Jean-Claude Juncker über die Neuordnung der Kommission muss daher betont werden, dass das Klima-Portfolio dem Energie-Portfolio nicht untergeordnet werden sollte. Die Reformen des Emissionshandelssystems, das Klima- und Energiepaket 2030 sowie die Übereinkunft über ein internationales Klima-Abkommen für das Jahr 2015 werden spezielle Aufmerksamkeit und qualifizierte Arbeit erfordern.  Das Energie-Portfolio hingegen wird die Energie-Union sowie die Vielfalt und Sicherheit der Europäischen Energieversorgung in den Blick nehmen müssen. Die bestehende Verbindung zwischen Klima und Energie ist zwar unbestritten. Den Klimawandel und seine Einflüsse auf Menschheit, Artenvielfalt und Ökosysteme anzupacken bedeutet dennoch mehr, als dass er nur ein Teil der Energie-Agenda sein kann.