Unterwegs im Saarland

Europa – Unser Schicksal in der globalisierten Welt

Festvortrag zur Eröffnung des Bundeskongress des Deutschen Altphilologenverbandes

Polis Europa: Latein und Griechisch verbindet.

So heißt das Motto des diesjährigen Kongresses des Bundesverband Deutscher Altphilologen.

Mit meinem Festvortrag durfte ich den Bundeskongress eröffnen.

Europa befindet sich in einer entscheidenden Phase. Die weltweiten Herausforderungen können nicht mehr durch die einzelnen Nationalstaaten gemeistert werden. Die Globalisierung und die Digitalisierung treiben die immer tiefere Verflechtung der Welt voran. Die Klimaveränderungen lösen weltweite Veränderungen aus. Das soziale Geflecht der europäischen Gesellschaften ist in Gefahr. Gleichzeitig wird Europa als letzter echter Raum für Frieden und Sicherheit verstanden. Deshalb ist Europa auch immer noch Traum und Ziel vieler Menschen.

Innere und äußere Spannungen haben Europa seit jeher begleitet, aber auch vorangetrieben. Begonnen als Projekt zur Friedenssicherung, weiterentwickelt durch die Errichtung eines gemeinsamen Binnenmarktes, hat Europa schon viele Entwicklungsstadien durchlebt. Und die politische Entwicklung wird nicht aufhören.

Schaffen wir den evolutionären Sprung zu einer politischen Union?

Datum: 03.04.2018
Ort:




schliessen